Roter Graben-Wanderweg

Roter Graben-Wanderweg ist die Bezeichnung eines markierten Wanderweges zwischen dem Langebrücker Bahnhof und dem Rastplatz Ochsenbude in Grünberg. Der Weg führt durch das Langebrücker Unterdorf, den Amselgrund (Markierung Roter Strich) und weiter entlang des Tales des Roten Grabens nach Grünberg (Markierung Gelber Strich). Dabei führt der Weg außerhalb der Ortslagen meist durch den Wald. Es ergeben sich aber auch immer wieder Ausblicke in die Wiesenlandschaft am Roten Graben. Die Gesamtlänge des mit diesem Namen bezeichneten Weges beträgt 4,9 km.

Davon wurden 2,2 km Wanderweg von der Grünberger Ochsenbude bis zum Roten-Graben-Weg im Jahr 2013 erstmalig mit dem Gelben Strich markiert. Dadurch wurde ein Anschluss für Wanderer aus Richtung Langebrück in Richtung Grünberg / Seifersdorfer Tal hergestellt. 1,3 km des neuen markierten Wanderweges befinden sich in der Gemarkung Grünberg (Ottendorf-Okrilla), weitere 0,9 km in der Gemarkung Schönborn (Dresden). Der Wegteil südlich des Roten-Graben-Weges ist mit einem Roten Strich markiert und befindet sich in der Gemarkung Langebrück (Dresden). Früher verlief er am entgegengesetzten Rand des Tales. Durch Verkrautung und Weidewirtschaft ist dieser Pfad heute nicht mehr durchführend.

Fotos aus dem Jahr 2013 vom neu angelegten Teil des Wanderweges finden sich hier.

Die Bezeichnung des Wanderweges ist nicht zu verwechseln mit dem bereits erwähnten Roter-Graben-Weg, auch Roter Grabenweg geschrieben. Dieser stellt eine historische Verkehrsverbindung von Lausa (heute Weixdorf) nach Radeberg dar. Dieser Weg überquert lediglich den Roten Graben und folgt nicht dem Verlauf des Tales. Die Brücke ist heute eingeengt und kann nur noch von Wanderern und Radfahrern genutzt werden.

Der namensgebende Rote Graben (Roter Graben) ist ein Fließgewässer 2. Ordnung. Das Quellgebiet befindet sich westlich des Dachsenberges in der Dresdner Heide. Nach 8,2 km Länge mündet der Bach inmitten der Ortslage Grünberg in die Große Röder. Mehr Infos finden sich im zugehörigen Gewässersteckbrief der Stadt Dresden, aus dem ich die hier aufgeführten Angaben entnommen habe.

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