Seifersdorfer Tal – Höhentour

Länge: ca. 4,2 km

Einkehrmöglichkeiten: Marienmühle im Seifersdorfer Tal

Rastplätze: Am Wanderparkplatz Seifersdorfer Tal (Start und Zielpunkt) und im Seifersdorfer Tal (zwei Rastplätze + Bänke)

Wege: vorrangig gut begehbare Wege bzw. Pfade, tlw. aber auch recht schmal, Trittsicherheit erforderlich.

Empfohlene Wanderkarte: Dresdner Heide / Seifersdorfer Tal – Sachsen-Kartographie Nr. 11; Dresdner Heide / Laußnitzer Heide – Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Blatt 36

Beschreibung:

Die Tour startet am Wanderparkplatz Seifersdorfer Tal in Seifersdorf. Zuerst können wir der Gelbpunkt-Markierung in Richtung Marienmühle folgen. Dabei wird die kleine Straße recht schnell verlassen und wir gelangen nach dem Durchschreiten einer Hainbuchenallee in den vom Pfingsttornado 2010 noch recht gezeichneten Wald des Naturschutzgebietes Seifersdorfer Tal. Nach ca. 150 Metern im Wald biegt der markierte Weg rechts ab, wir halten uns aber links und verlassen damit den markierten Wanderweg. Nach ca. 200 Meter wird die Hermannseiche erreicht. Hier bietet sich ein erster Ausblick ins Tal. Weiter geht es an der Oberkante des Abhangs auf der gleichen Höhe wie bisher. Wenig später geht ein Serpentinenpfad hinab zur Marienmühle. Hier müssen wir aufpassen, dass wir diesem Weg nicht folgen!, sondern weiter rechterhand einem schmalen Pfad am Hang folgen. Auf diesem erreichen wir wenig später den Waldrand. Wir erblicken hier auch wieder Gelbpunkt-Markierungen, denen wir NICHT folgen. Stattdessen geht es kurz am Waldrand entlang, bis wir wieder in den Wald gelangen. Während des anschließenden Abstiegs passieren wir die Sonnenuntergangsbank (eine weitere Aussicht mit Bank).

An der letzten (unteren) Serpentine zweigt rechterhand ein kleiner Pfad ab. Diesem kann aufwärts folgen, wer die Aussicht von der höchsten Felsenwand (über dem Amor) genießen will. Hin- und Zurück ergibt sich ein zusätzlicher Weg von etwa 500 Metern.

Auf Talniveau angekommen, entdecken wir hier weitere Denkmale des romantischen Landschaftsparks. Unser Weg führt uns über die weiße Bogenbrücke (Herderbrücke) über die Große Röder. Linkerhand befindet sich die Tanzwiese mit weiteren Denkmälern und einem Rastplatz. Als Variante können Sie auch hier in Richtung Bergquell gehen. Ansonsten wenden wir uns nach rechts, um nur wenige Meter flussabwärts später hartlinks auf einen kleinen unmarkierten Pfad mit anfänglichen Stufen abzubiegen. Auf diesem erreichen wir ca. 250 Meter später einige Grundmauern (u. a. die Hütte des Phytagoras stand hier). Hier halten wir uns nach rechts, passieren den Bergquell und erreichen wenig später nach einem kurzen Abstieg die kleine Straße nach Schönborn. Wir gelangen zu dieser durch einen kleinen Durchgang im Geländer. Jetzt könnte eine Einkehr in die Gaststätte Marienmühle erfolgen. Dazu wäre nur die Röderbrücke zu passieren.

Wer hier nicht pausieren möchte, wendet sich noch vor der Röderbrücke nach rechts auf einen Pfad, der uns röderaufwärts zu weiteren Denkmalen führt. Auf diesem Pfad wird schließlich die Säule mit der Inschrift Laura erreicht. Danach geht es links über die weiße Brücke (Laurabrücke). Nach der Brücke halten wir uns zweimal rechts, so dass wir unmarkiert direkt an der Großen Röder entlang wandern. Sogleich passieren wir den Altar der Wahrheit und erreichen nach der Linde der Ruhe auch wieder den markierten Hauptweg. Diesem folgen wir ca. 150 Meter flussaufwärts bis zum Alter der Tugend. Noch vor dem Altar findet sich hartlinks ein kleiner aufsteigender Pfad mit einigen Stufen (zum Teil kaputt!). Hier gehen wir hinauf, wo wir auch bald wieder einige Aussichten genießen dürfen. Im Folgenden halten wir uns stets hangseitig und folgen keinem der nach links abwärts führenden Pfade. Allerdings bleiben wir dabei stets im Wald. Nach einiger Zeit entdecken wir die von Seifersdorf hinab führende Straße und gegenüber sehen wir Stufen die zur Hermannseiche hinführen. Auch hier bleiben wir weiter auf dem Hangweg bis dieser schließlich sanft in die Straße einmündet (nahe eines Gemarkungssteins). Wir verlassen das Seifersdorfer Tal, indem wir der kleinen Straße aus dem Tal hinaus folgen und erreichen so den Ausgangspunkt unserer Wanderung.

Wer jetzt noch in Richtung Schloss Seifersdorf und Steinberg wandern möchte, kann gern die kurze Tour „Steinberg-Doppel“ anschließen.

Stand: Januar 2016

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