Schönborner Talwanderung

Länge: ca. 6,0 km

Einkehrmöglichkeiten: Marienmühle im Seifersdorfer Tal

Rastplätze: gegenüber der Grundmühle direkt an der Röder (z. Z. ziemlich kaputt), im Bereich der Tanzwiese nahe Marienmühle  – alle im Seifersdorfer Tal

Wege: größtenteils gut begehbare Wald- und Feldwege, ein Teilstück ist allerdings nur als Pfad vorhanden; in der Ortslage Schönborn und in Richtung Seifersdorfer Tal kleine Straße mit Asphaltbelag

Empfohlene Wanderkarten: Seifersdorfer Tal und Umgebung – Fernsichtverlag Swen Geißler; Dresdner Heide / Seifersdorfer Tal – Sachsen-Kartographie Nr. 11; Dresdner Heide / Laußnitzer Heide – Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Blatt 36

Beschreibung: Die Tour startet unmarkiert an der Kreuzung in Schönborn (Stadt Dresden). In der Nähe des Startpunktes kann an der Straße geparkt werden. Mit dem Bus 308 ist Schönborn übrigens recht gut von Langebrück bzw. Dresden-Klotzsche zu erreichen. Wir wandern zuerst an der kleinen Dorfkirche vorbei durchs Oberdorf entlang der wenig befahrenen Seifersdorfer Straße. Auch nach dem Ortsausgang folgen wir weiter der kleinen Straße, die jetzt für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Linkerhand an der Straße erfreuen uns dabei viele junge Kirschbäume. Am Waldrand passieren wir rechterhand – weiter auf der Straße bleibend – eine alte Deponie (verwachsen).

Jetzt heißt es aufpassen. Wenige Meter später findet sich rechts an der Straße ein alter Gemarkungsstein. Rechtwinklig zur Straße beginnt an dieser Stelle ein Pfad, dem wir in den Wald hinein folgen. Dabei durchqueren wir gleich zu Beginn des Pfades ein kleines Kerbtal. Anschließend halten wir auf einen großen Lesesteinhaufen zu und sehen rechts am Waldrand eine Wildfütterung. Wir folgen geradeaus führend unserem Pfad. Kurzzeitig erreichen wir dabei die Böschungsoberkante des Rödertals und können – vor allem im Winter – tief hinab schauen. Im weiteren Verlauf führt uns der Pfad immer mehr an den Waldrand, was uns Ausblicke in Richtung Wieslochberg/Liegau beschert. Vor einem kleinen Seitental führt ein Fahrweg in den Wald hinein. Wie biegen links ab und folgen ihm ca. 100 Meter. Der Fahrweg führt weiter in leichter Linkskurve. Wir gehen hier geradeaus weiter auf einem schmalen Pfad! und bleiben damit parallel zu dem kleinen Taleinschnitt. Nach weiteren hundert Meter erreichen wir einen stärker benutzten Wanderweg und biegen halbrechts auf diesen ab. Dabei queren wir zuerst ein kleines Bächlein und wenig später ein weiteres (im Sommer manchmal ausgetrocknet).  Wir stoßen auf einen Fahrweg, der als Reitweg ausgewiesen ist und folgen diesem, indem wir uns etwas nach links halten. Wir erreichen nach 100 Metern an der Brücke eines dritten Baches einen schönen Rastplatz direkt an der Großen Röder. In Sachen Orientierung wird es für den Rest der Wanderung ab hier deutlich einfacher.

Wenige Meter danach erreichen wir einen markierten Wanderweg (Grüner Strich/Grüner Punkt) und folgen diesem geradeaus und anschließend durch das Grundstück der Grundmühle, indem wir die Große Röder überqueren. An einem Wanderwegweiser angekommen, wenden wir uns nach links und folgen von nun an, dem mit einem roten und einem grünen Strich gut markierten Wanderweg in Richtung Marienmühle. Nun fasse ich meine Beschreibung kurz, da wir uns hier kaum verlaufen können, wenn wir den Wegzeichen aufmerksam folgen. Nach ca. 6oo Metern ist der Landschaftspark Seifersdorfer Tal mit seinen interessanten Denkmälern erreicht. Nachdem der markierte Wanderweg unterhalb der Hermannseiche (große Felsen) kurzzeitig einer kleinen Straße folgte, wird die Marienmühle erreicht. Hier besteht die Möglichkeit einzukehren. Am Wochenende bei gutem Wetter sollte unbedingt vorher reserviert werden.

Anschließend folgen wir weiterhin der Rot/Grünen Strichmarkierung und queren die Große Röder. An der sich anschließenden Tanzwiese finden sich schöne Rastmöglichkeiten für alle Wanderer, die ihre Verpflegung mit dabei haben. Am Ende der Tanzwiese verlassen wir den markierten Wanderweg, indem wir rechts über eine wunderschöne geschwungene weiße Holzbrücke erneut die Große Röder überqueren. Hier empfängt uns ein weiterer Steintisch, der ebenfalls zu einer Rast einlädt. Unser Weg führt uns geradeaus, dabei bleiben wir aber im Tal und steigen nicht den Berg hinauf. Am Standbild des Amor unterhalb einer mächtigen Felswand verlassen wir den Landschaftspark. Wenig später trennt uns eine schmale Wiese von der Röder und wir erreichen die ehemalige Niedermühle. Nachdem einige, teils einsturzgefährdete Gebäude linkerhand passiert wurden, stehen wir an einer hier endenden kleinen Straße.

Wir biegen links ab und befinden uns dabei nochmal kurzzeitig auf dem Rot/Grün markierten Wanderweg. Nach der Überquerung der Großen Röder halten wir uns rechts und folgen unmarkiert dem hier wenig benutzten Fahrweg in Richtung Schönborn (Wanderwegweiser). Dieser Weg führt uns geradewegs bis nach Schönborn, wir dürfen allerdings nicht abbiegen. Direkt vor dem Ort befanden sich Stallanlagen, die aber 2013 abgerissen wurden. An der Grünberger Straße angekommen, wenden wir uns nach links und erreichen nach 100 Metern den Startpunkt unserer Talwanderung. Eine Einkehr in Winters Gaststätte ist leider nicht mehr möglich, da diese dauerhaft geschlossen hat.

Stand: Juni 2018

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