Hermsdorfer Dreieck

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Länge: ca. 8,1 km

Einkehrmöglichkeiten: Gasthof Hermsdorf am Start-/Zielpunkt, Jägerklause an der Straße Weixdorf-Grünberg, Bäckerei Böhme (Kaffee/Kuchen Di – Fr bis 18 Uhr; Sa bis 10.30 Uhr)

Rastplätze: Ochsenbude Grünberg, viele Bänke im Hermsdorfer Schlosspark

Wege: größtenteils gut begehbare Wald- und Feldwege, teilweise schmale Pfade (alle markiert); in der Ortslage Hermsdorf/Grünberg kurze Strecken entlang von asphaltierten bzw. gepflasterten Straßen und Wegen, außerorts geht es ca. 600 Meter entlang der wenig befahrenen Kreisstraße Weixdorf-Langebrück.

Empfohlene Wanderkarten: Dresdner Heide / Seifersdorfer Tal – Sachsen-Kartographie Nr. 11; Dresdner Heide / Laußnitzer Heide – Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Blatt 36

Beschreibung: Die Tour startet am Haltepunkt Hermsdorf (b. Dresden). Hier befinden sich auf beiden Seiten des Bahndamms ausreichend Parkplätze. Die Regionalbahn Dresden-Königsbrück verkehrt Montag-Samstag stündlich, am Sonntag zweistündlich. Wir folgen der gelben Strichmarkierung in Richtung Schlosspark. Dazu überqueren wir die viel befahrene Dresdner Straße. Linkerhand befindet sich der Gasthof Hermsdorf. Der gelb markierte Weg führt im Zickzack bereits nach 200 Metern in den Schlosspark. Nach Eintreten in den Park (Überquerung des Schlossgrabens neben der alten Schlossmühle) biegen wir gleich rechts unmarkiert ab. Nach wenigen Metern geht es links entlang zum Eingang des Schlosses (Öffnungs- bzw. Veranstaltungstermine erfahren Sie hier).

Wir gehen weiter an der Vorderfront des Schlosses vorbei und gelangen dabei durch ein großes Tor wieder in den Park. Wenige Meter weiter befinden sich linkerhand an einer Eiche eine Reihe von Wanderwegweisern. Von jetzt ab folgen wir längere Zeit der roten Strichmarkierung in Richtung Langebrück. Wir biegen demnach rechts ab und verlassen wenig später immer der Markierung folgend den Park. Auf dem Rückweg werden wir übrigens noch mehr vom Park sehen. Der Weg führt uns durch eine kleine Kastanienallee (2. Allee) zum Schmerlenteich. Hier befindet sich linkerhand die Jägerklause, die stets eine Einkehr lohnt. Im weiteren Verlauf unserer Wanderung gelangen wir ansteigend in eine offene Agrarlandschaft. Hier bieten sich einige Ausblicke in Richtung Hermsdorfer Allee, Keulenberg und Seifersdorfer Steinberg. Die vorerst letzte Sitzbank befindet sich unter einer einzeln stehenden Linde, die im Volksmund Wunderlinde genannt wird. Irgendwann stößt der rote Wanderweg auf die Kreisstraße Weixdorf-Langebrück. Wir halten uns links und müssen dieser Straße ca. 600 Meter lang folgen. Wieder im Wald endet die Straße an der Kreisstraße Grünberg-Langebrück. Hier lohnt sich ein kleiner Abstecher zum wenige Meter entfernten Duellstein. Dazu überqueren wir die besagte Straße und folgen halbrechts einem kleinen Pfad (Wegweiser Duellstein folgen). Nach wenigen Metern stehen wir vor dem steinernen Zeugen eines tödlichen Duells. Anschließend gehen wir den kleinen Pfad wieder zurück und folgen rechterhand dem breiten Fahrweg mit der roten Strichmarkierung. Nach Überquerung des Roten Grabens erreichen wir sogleich eine Reihe Wegweiser.

Jetzt verlassen wir den rot markierten Weg und biegen links auf den gelben Strich in Richtung Grünberg ab. Dieser Markierung folgen wir bis Grünberg. Dieser Wanderweg – entlang des Tales des Roten Grabens – wurde im Jahr 2013 angelegt und markiert. Wir wandern eine Weile auf schmalen Pfaden durch den Wald und erhaschen immer wieder einige Ausblicke in die Bachaue. Dabei werden einige kleinere Bäche überquert, die zum Teil aber nur periodisch Wasser führen. Direkt vor der Ortslage Grünberg durchqueren wir die Aue und überqueren den Roten Graben und folgen – jetzt bereits in der Ortschaft – 400 Meter der Langebrücker Straße bis uns ein kleiner Pfad rechterhand direkt zum Rastplatz Ochsenbude führt. Hier angekommen lohnt sich eine ausgiebige Rast, bei der man allerhand Wissenswertes über die Ochsenbude und das Seifersdorfer Tal erfahren kann. Auf der anderen Seite des Roten Grabens befindet sich der Grünberger Bäcker, der von Dienstag bis Samstag geöffnet hat.

An der Ochsenbude verabschieden wir uns vom Wanderweg Gelber Strich und folgen bis zum Hermsdorfer Park dem Grünen Strich (Wegweiser stehen am anderen Ufer des Roten Grabens). Wir gehen in Richtung Kirche (rechterhand), passieren den Grünberger Spielplatz (linkerhand) und folgen weiter der Lausaer Straße bis zum Ortsausgang. Anschließend wandern wir auf gemütlichen Pfaden im Tal der Großen Röder nach Hermsdorf. Nach einem Mauerdurchgang befinden wir uns wieder im Hermsdorfer Park, wo viele Bänke zum Entspannen einladen. Nach kurzer Zeit erreichen wir erneut den großen Wanderwegweiser an der Eiche. Jetzt folgen wir direkt dem gelben Strich in Richtung Hp. Hermsdorf und erreichen nach einem Blick auf den entenreichen Schlossteich wieder unseren Ausgangsweg. Nach ca. 300 Metern ist der Startpunkt der Rundwanderung erreicht. Eine Einkehr in den Hermsdorfer Gasthof kann hungrige Wanderer wieder zu Kräften kommen lassen. Auch das leckere Eis sei hier empfohlen. Im Sommer befindet sich auf der Rückseite des Gasthofes ein Straßenverkauf.

Stand: Juni 2018

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